Nach 2009 geht die Auszeichnung „Gewohnt gut – fit für die Zukunft“ im Februar 2013 zum zweiten Mal nach Werneuchen. Im Herzen der Stadt hat die Wohnungsbaugesellschaft Werneuchen mbH (WBG) einem Gründerzeithaus neues Leben eingehaucht.

„Der WBG ist es gelungen, den Altbaucharme zu erhalten und gleichzeitig allen baulichen Herausforderungen von alters- und generationengerechtem Wohnen gerecht zu werden. Das „Innenstadt-Gründerzeithaus“ wertet den Stadtkern nicht nur optisch auf, es sorgt mit seinen verschiedenen Gewerbeeinheiten auch für eine Belebung“, so BBU-Vorstand Maren Kern in ihrer Begründung für die Auszeichnung.

Jörg Vogelsänger, Brandenburgs Infrastrukturminister und Schirmherr des Qualitätssiegels,betont die Bedeutung des Engagements der kommunalen Wohnungsunternehmen für die positive Entwicklung der Städte in Brandenburg. „Im Berliner Umland werden gute Wohnungen dringend gebraucht. Wohnungsunternehmen wie die WBG haben diesen Fakt schon vor Jahren verinnerlicht und als Chance begriffen.“

WBG-Geschäftsführer Stefan Lochner: „Dass wir die Auszeichnung nun schon zum zweiten Mal nach Werneuchen holen konnten, freut uns ganz besonders. Das ist für uns ein Zeichen, dass wir mit unseren Wohnkonzepten den richtigen Weg eingeschlagen haben. Eine tolle Motivation für alle unsere Mitarbeiter, auch künftig vollen Einsatz für Werneuchen zu zeigen.“

„Gewohnt gut“ ehrt die Sanierung und Neugestaltung eines alten Gründerzeithauses im Zentrum von Werneuchen. Im Hauptgebäude wurden acht Wohneinheiten barrierefrei umgebaut. Erdgeschoss, Seitenflügel und Remise werden für verschiedene Gewerbeeinheiten genutzt.

Altersgerechtes Wohnen im schmucken Altbau

Den Charakter des Gründerzeithauses zu erhalten und dennoch generationengerechtes Wohnen zu ermöglichen: Diese Herausforderung hat die Wohnungsbaugesellschaft Werneuchen mbH (WBG) Am Markt 6 in Werneuchen mit Bravour gemeistert. Dafür hat sie gut 1,1 Millionen Euro investiert.

Im Hauptgebäude wurden acht Wohnungen geschaffen, die sowohl von Senioren als auch von jungen Familien genutzt werden können. Ein Aufzug auf der Hofseite gewährleistet einen barrierefreien Zugang zu allen Wohnungen, alle Bäder und Wohnräume sind barrierefrei saniert. Im Erdgeschoss befindet sich ein Tagescafé, Seitenflügel und Remise werden für gewerbliche Zwecke genutzt.

WBG-Geschäftsführer Stefan Lochner erläutert: „Mit dem Café, der Ergotherapie-Praxis und dem Friseursalon haben wir besonders für unsere älteren Mieter einen echten Mehrwert geschaffen. Wer nicht mehr so gut zu Fuß ist, ist dankbar, den Friseur nur eine Tür weiter zu haben. Und das Café „Madlen“ ist ein beliebter Treffpunkt in Werneuchen geworden, nicht nur bei unseren Mietern. So schaffen wir Nachbarschaft!“

Eine weitere Perle Am Markt
Neben dem historischen Rathaus hat der Markt in Werneuchen jetzt ein weiteres Schmuckstück zu bieten. Bei der Sanierung des Gründerzeithauses mit Baujahr um 1900 wurden die alten Stallmauern behutsam aufgearbeitet, um den Charme des Altbaus zu bewahren.

Die WBG hat umfangreich investiert: Für die Wohnungsneuaufteilung, den Abriss des alten Treppenaufgangs, den Bau des Fahrstuhls und die Sanierung der Wohnräume sind insgesamt 1,1 Millionen Euro ausgegeben worden. BBU-Vorstand Maren Kern: “Die WBG steht für nachhaltiges Wirtschaften. Ihre Projekte stehen finanziell auf soliden Füßen, trotzdem gelingt es dem Unternehmen stets, ihren Mietern günstigen Wohnraum anzubieten.“

Generationenübergreifend Wohnen ist im Trend

Obwohl sich das Angebot hauptsächlich an Senioren richtet, sind die Wohnungen auch bei jüngeren Mietern und Familien sehr gefragt. „Es ist sehr schön zu sehen, wie harmonisch Jung und Alt hier zusammenleben. Die gemischte Mieterstruktur ist eine Bereicherung für alle“, so Lochner.

 

 

In einem ansprechenden Neubau mitten in der Stadt können Senioren in Werneuchen selbstbestimmt in Gemeinschaft wohnen. Unmittelbar neben Rathaus, Ärzten, Einkaufszentrum und Nahverkehr gelegen, bieten sechs Wohngemeinschaften ihren Bewohnern alles, um aktiv am Leben teilzuhaben.

Dafür erhielt die Wohnungsbaugesellschaft Werneuchen mbH (WBG) am 19. August das Qualitätssiegel „Gewohnt gut – Fit für die Zukunft“.

Bei dem ausgezeichneten Projekt handelt es sich um ein Seniorenpflegeheim der vierten Generation. Mit dem großen Neubau mitten in einem Sanierungsgebiet konnte die WBG einen wichtigen Beitrag zur Belebung der Innenstadt leisten.

Neben der Urkunde überreichten BBU-Vorstandsmitglied Maren Kern und Brandenburgs Infrastrukturminister Reinhold Dellmann WBG-Geschäftsführer Stefan Lochner auch eine Emailleplakette: „Damit wird ‚Gewohnt gut’ jetzt auch im Straßenbild sichtbar“, so Kern, die dem Unternehmen zu seinem großen Erfolg gratulierte.

Dellmann: „Mit Projekten wie diesem Seniorenpflegeheim zeigen die märkischen Wohnungsunternehmen, dass sie die Herausforderungen des demografischen Wandels auch als Chance begreifen.“ Kern: „Die WBG hat sich den Veränderungen in der Altersstruktur der Bewohnerschaft Werneuchens mit weitblickendem Mut gestellt und dadurch ihre Zukunftsfähigkeit unter Beweis gestellt.“ „Wir von der WBG freuen uns sehr über die Auszeichnung“, so Lochner. „Sie ist eine Anerkennung für das Unternehmen, vor allem aber auch für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie haben entscheidenden Anteil am Gelingen dieses Vorhabens.“
 
Das Qualitätssiegel „Gewohnt gut – Fit für die Zukunft“ wird monatlich vom Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) und dem Infrastrukurministerium an ein märkisches Wohnungsunternehmen vergeben. Durch die Auszeichnung beispielhafter Projekte soll darauf aufmerksam gemacht werden: Stadterneuerung und Stadtumbau umfassen mehr als nur den Abriss dauerhaft nicht mehr benötigter Wohnungen.

Auch die Aufwertung bestehender innerstädtischer Wohnquartiere ist von großer Bedeutung. Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury, die neben dem Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) aus Vertretern der Arbeitsgemeinschaft „Innenstadtforum Brandenburg“, dem Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS), sowie dem Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg (MIR) besteht.

Die Umbauarbeiten wurden 2007 abgeschlossen. Die WGB investierte rund 4,5 Millionen Euro in das Projekt.